Grenzüberschreitende Arbeitnehmerüberlassung

Die Entsendung von Arbeitnehmern in EU-Mitgliedsstaaten basiert auf dem Grundsatz der Freiheit zur Erbringung von Dienstleistungen innerhalb der EU. Entsandte Arbeitnehmer verrichten temporär Arbeiten zugunsten ihres Arbeitgebers in einem anderen EU-Staat.

CPC Consulting ist als Arbeitsvermittlungsagentur auf der Grundlage des Gesetzes über Zeitarbeit tätig und entsendet ihre Arbeiter zur Verrichtung von Arbeiten beim ausländischen Entleiher. CPC Consulting ist für die Beschaffung, Beschäftigung und Betreuung des Personals innerhalb der Laufzeit des Vertrags verantwortlich. Firmen, die Leistungen von CPC Consulting in Anspruch nehmen, haben meistens Standorte in Deutschland, Österreich und Norwegen.

Vorteile für den Arbeitgeber:

> Deckung von regelmäßigen und saisonalen Unterkapazitäten,
> Zugriff auf motivierte Arbeitnehmer, an denen es auf dem lokalen Arbeitsmarkt mangelt,
> CPC Consulting wickelt alle formalen Pflichten im Bereich der rechtmäßigen Beschäftigung und Vorbereitung zur Aufnahme der Arbeit beim Kunden ab,
> CPC Consulting haftet gegenüber den polnischen und ausländischen Kontrollbehörden,
> Optimierung von Arbeitskosten, da die Sozial- und Krankenversicherungsbeiträgen in Polen niedriger sind als in anderen EU-Mitgliedsstaaten,
> einfache Abrechnung der Arbeitskosten als Produkt des vereinbarten Stundensatzes und der Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden,
> Erhöhung der Arbeitseffizienz des Stammpersonals, das durch entsandte Arbeitnehmer unterstützt wird, die auch bereit sind, Überstunden zu leisten.


Rechtliche Aspekte der grenzüberschreitenden Arbeitnehmerüberlassung

Als Rechtsgrundlage der Arbeitnehmerüberlassung gelten die Richtlinie 96/71/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 1996 über die Entsendung von Arbeitnehmern im Rahmen der Erbringung von Dienstleistungen sowie die Richtlinie 2014/67/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Mai 2014 zur Durchsetzung der Richtlinie 96/71/EG über die Entsendung von Arbeitnehmern im Rahmen der Erbringung von Dienstleistungen und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1024/2012 über die Verwaltungszusammenarbeit mit Hilfe des Binnenmarkt-Informationssystems.

Die Mitgliedsstaaten sind verpflichtet sicherzustellen, dass die entsandten Arbeitnehmer in Bezug auf folgende Regelungen identisch behandelt werden:

> Arbeits- und Erholungszeiten,
> Anzahl der Tage von entgeltlichem Urlaub im Jahr,
> Mindeststundensatz,
> alle Zuschläge zur Vergütung,
> Arbeitsschutz an der Arbeitsstelle,
> Gleichbehandlung von Männern und Frauen sowie andere Garantien zur Verhinderung von Diskriminierung.

Sozial- und Krankenversicherungsbeiträge für die Arbeitnehmer werden im Beschäftigungsstaat und die Steuern – ab dem ersten Tag im Aufnahmeland entrichtet. Das beschäftigende Unternehmen beantragt für seine Arbeitnehmer A1-Bescheinigungen über die sozialrechtliche Zuordnung
zum Land, in dem der Arbeitnehmer beschäftigt ist.